Irgendwie sind sie uns allen schon ans Herz gewachsen, die schrulligen und stets problembeladenen Menschen, die dereinst in der Barbary Lane wohnten. Als 2008 nach langer Zeit plötzlich ein weiterer Band der Stadtgeschichten - "Michael Tolliver lebt"- erschien, war die Freude groß, dass sie alle noch da waren, Michael "Mouse", Mary Ann, Dee Dee und D'Or und über allen unverwüstlich thronend Anna Madrigal. Nun ist nach vergleichsweise kurzer Zeit der 8. Band der Stadtgeschichten erschienen und in Qualität und Inhalt steht er Band 7 in nichts nach.
Science-Fiction-Romane richten sich meist an Männer und handeln von Kriegen. Dass es auch anders funktioniert zeigt Holly-Jane Rahlens mit "Everlasting", einem Titel der zwar wie die meisten Romane des Genres in einer postapokalyptischen Zukunft angesiedelt ist, bei dem es aber primär um Liebe geht. Eine Liebe, der es gelingen muss Jahrhunderte zu überbrücken, wenn sie verwirklicht werden möchte.
"Everlasting" ist ein ungewöhnlicher wie spannender Roman, der trotz des allzu pink gehaltenen Covers nicht in Kitsch abdriftet.
Empfohlen von K. Bayer
Méto lebt mit 63 anderen Jungen gemeinsam im Haus. Er weiß nicht, was in der Zeit war, bevor er ins Haus kam und er weiß nicht, was passieren wird, wenn er das Haus verlassen muss - nämlich dann, wenn er so groß ist, dass sein Bett zerbricht. Die Tage folgen einem strengen Muster, Essenszeiten, Unterricht und Sport wechseln sich in starrer Reihenfolge ab und niemand darf Fragen nach dem woher und wohin stellen. Aber Méto ist starrsinnig und clever, er beginnt, eine Flucht aus dem Haus zu planen.
Die Wilmersdorfer Prostituierte Hustenmary erzählt von ihren drei Häusern, die sie allesamt versoffen hat. Der Maler Johannes Grützke gründet die »Neupreußische Empfindungsgesellschaft« und besteigt mit seinen Getreuen den Schöneberg. Der begehrte Schauspieler Rudolf Platte hingegen begibt sich erstmals seit Jahren wieder ins »Milljöh« und wird von »alten Freunden« bedrängt. Günter Grass liest aus dem Fenster und gegen den »Babysitter-Boogie« an, Horst Buchholz hat merkwürdige Filmideen, der Herr Verleger macht nur noch Ausflüchte, die Straße, in der man wohnt, wird über Nacht umbenannt.
Ein Zirkus, der nur bei Nacht geöffnet hat. Eine fantastische Welt in Schwarz und Weiß. Und eine Liebesgeschichte auf Leben und Tod. "Der Nachtzirkus hat mich glücklich gemacht. Ein wundervolles Buch." Audrey Niffenegger
"Eine gigantische, magische Geschichte, die dazu bestimmt ist, ein Bestseller zu werden." Publishers Weekly
(Klappentext)
Begeistert gelesen und empfohlen von K. Bytzek, als Hörbuch genossen von K. Bayer